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Suchtkind
05/11/2006 17:00:11 |
Gefahr des Schreibens?
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Ich habe mir versucht ein Bild hiervon zu machen, und gerade die ersten und letzten Kommentare sind überwiegend unglaublich. Ich fasse es nicht. Wie kommt man darauf anhand von geschriebenen Worten zu einer stationären Therapie zu raten? Darf es einem Mensch nicht mal schlecht gehen? Darf ein Mensch, auch wenn er Mutter ist, nicht mal krank sein? Was Kleine-Seele hier tut ist eine Therapie: Die Therapie des Schreibens, des Befreiens!!
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Lena
06/11/2006 04:08:45 | Gefahr des Schreibens? |
eine stationäre therapie habe ich nirgendwo lesen können... die rede war von einer klinik, dabei kann es sich ebenfalls um eine tagesklinik handeln. es geht auch nicht wirklich darum ob eine mutter krank ist im sinne von grippe, schnupfen usw. die kinder sehen was im haushalt passiert, die tränen und den kummer (ich spiele nun nicht auf die trauer nach der fehlgeburt an, diese ist selbstverständlich). selbst wenn man versucht vor den kindern nicht zu weinen, o.ä., fühlen sie wenn etwas nicht in ordnung ist, besonders bei der mutter.
eine mutter der es psychisch dauerhaft nicht gut geht, sollte eine therapie (wie gesagt tagesklinik) in betracht ziehen - nicht nur ihretwegen -
und zum schluß... jeder der ein öffentliches log schreibt muss, wie schade es auch ist, mit solchen kommentaren rechnen. ich finde die aspekte teilweise interessant und diskutabel, aber die ausdrucksweise und meine (vielleicht falsche) toninterpretation finde ich abartig... denn hier steckt hinter JEDEM log und hinter JEDEM nick ein MENSCH dem respekt entgegengebracht werden muss...
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kleine-seele
06/11/2006 08:43:28 | Gefahr des Schreibens? |
also heißt das meinen kindern zu liebe sollte ich das alles tun??
doch die frage is, welcher mensch eine therapie braucht! ich meine, wann is sie notwendig!
ich weiß das ich mich mit dem schreiben hier allen ausgeliefert habe, doch im weitesten hab ich nich an solche menschen gesacht (ja, es sind leider menschen die hinter diesen namen wie rita un so sitzen)
mir is klar das somit mein seelenleben soweit allein öffentlich is, wie ich es ausbreite un genau da is der springende punkt .. denn ich denke das die die es lesen, sich vielleicht auch mal im klaren sein sollten, das sie einen "kleinen" einblick bekommen .. hier steht bei weitem nich alles. . un ja, ich schreibe wenn es mir nich gut geht .. und? wo is das problem? jedem geht es mal nich gut oder? jeder hat seine vergangenheit oder? wird mal an sie erinnert oder?
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kleine-seele
06/11/2006 08:44:58 | Gefahr des Schreibens? |
deswegen renn ich doch nich wie ein häufchen elend durch die gegend .. un ich heule auch ncih nur rum .. ich bin für meine kinder da un bisher gab es dabei auch keine prbleme
ich weiß das kinder schnell merken ob es einem gut geht oder nich, denn ich wenn ich eine grippe hab, dann kümmert sich meine kleine ganz lieb um mich, aber das nun irgendwie am thema vorbei, oder auch nich . egal jetz
ich schade meinen kindern nich, in keinster weise, denn wenn ich es machen würde, dann glaubt mir dann würde ich alles menschenmögliche dagegen unternehmen, das könnt ihr mir glauben, denn was mir meine kids bedeuten un ihr wohlergehen, muss ich das wirklich nochmal sagen??
eigentlich is es doch so, ich muss mit menschen wie rita & co klarkommen .. muss mit ihren kommis rechnen usw .. und ich denke ihr müsst halt damit leben, das es ein kleiner teil is den ich hier preisgebe .. ja und meist schreib ich wenn es mir nich gut geht .. oder wenn ich einen gedanken im kopf habe .. es wird selten so verstanden wie es eigentlich gemeint is, un das is mir mitlerweile egal, denn ich denke die menschen die mich kennen, ja die mich richtig kennen, die mehr wissen über mich un mein leben, ja ich denke die wissen ob ich jemandem schade oder nich ..
und von den menschen an meiner seite, die menschen die mich kennen, ja von denen hat mir keiner solche dinge an den kopf geknallt wie es hier getan wird .. und bevor ihr fragt .. oh ja, sie sagen einem knallhart die wahrheit, nehmen kein blatt vorn mund, doch bei ihnen weiß ich auch von wem es kommt 
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Suchtkind
06/11/2006 12:47:42 | Gefahr des Schreibens? |
Es ist ein gigantischer Unterschied ob etwas "verarbeitet" oder "professionell therapiert" werden muss. Ich halte den therapeutischen Effekt des Schreibens für sehr wirksam. Gerade hier, unter dem Deckmantel der anonymität, kann man sehr gut die Basics der Therapieen vereinen: Reden mit Menschen, die einen nicht kennen (ein Psychotherapeut ist auch ein "fremder Mensch") in einem festgelegtem Umfeld (hier nicht die Praxis sondern der PC), in dem man das Erlebte erzählt (hier schreibt), sich somit selbst damit konfrontiert und durch die Kommentare konfrontiert wird. Egal ob ambulante Psychotherapie, Tagesklinik oder stationäre Therapie...die Basics findet vereinen sich auch hier. Der einzige Unterschied ist, dass die Fragen nicht professionell gelenkt werden, sondern man sie sich selbst stellt bzw. sich aus der Situation ergeben.
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Lena
06/11/2006 13:53:44 | Gefahr des Schreibens? |
ich habe mit keinem wort gesagt oder gemeint das du deinen kindern schadest oder irgendwas in dieser richtung. das war allgemein auf mütter bezogen.
das schreiben befreit, ja, aber man muss auch in der lage sein die reaktionen zu ertragen. wenn man diese nicht ertragen kann, sollte man keine reaktionen zulassen. auch hiermit spreche ich nicht direkt kleine seele an, es ist nur allgemein. die fragen werden nicht professionell gestellt und hier sind so viele taktlose wesen, die einem an einen scheiß tag ins ewige loch ziehen können.
kleine seele, ich will dir nichts böses. ich sage auch nicht das du eine schlechte mutter bist. es ist wirklich nur allgemein gesprochen. wie sehr die schuhe passen weisst nur du, aber ich hab sie dir nicht hingestellt, okay? nich böse sein...
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kleine-seele
06/11/2006 13:59:57 | Gefahr des Schreibens? |
ich wollte es ja auch nur sagen un hab es ja auch nich böse gemeint .. ich denke wenn man einen menschen besser kennt kann man urteilen . un ja, ich lass zuviel an mich ran, ich geb mein bestes das es nich so is, doch es is nich immer einfach .. doch irgendwie, irgendwann .. ja, die hoffnung .. si estirbt zuletzt 
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